Über diese Seiten

Über die Rolle des Heinrich Bauer Verlages in der Nazi-Zeit ist wenig bis nichts bekannt. Auf der Homepage wird die Zeit nicht groß erwähnt. Während andere deutsche Mediengruppen ihre Rolle im faschistischen Deutschland u.a. von Historikern aufarbeiten ließen, unterblieb das bei dieser Gruppe. Je länger die Zeit vergeht, desto schwerer wird es, eine systematische Aufarbeitung mittels öffentlich zugänglicher Unterlagen zu erstellen.

Die Dokumente, die jetzt gefunden worden sind, sollen der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden. In den 1990er Jahren hat sich das Unternehmen in keiner Weise gegen rassistische Ausfälle in seinen Blättern gewandt, hat sich nicht an der Aufklärung seiner Verstrickung in Zwangsarbeit bemüht. Den Vertrieb einer rechtsradikalen Zeitschrift hat man angenommen und für den Protest dagegen kein Verständnis gehabt. Nazi-Verherrlichung von Nazi-Größen in den eigenen Publikationen wurde abgetan und auch hier für den Protest kein Verständnis aufgebracht.

Die Seiten sollen entsprechende Fakten und Zusammenhänge darstellen und das für die interessierte Öffentlichkeit sichern und erhalten. Das ist der Zweck dieser Seiten.

Die Seite gehört zu den anderen kleinen Blogs über die Geschichte der Heinrich Bauer OHG in der Periode des Hitlerfaschismus in Deutschland und nach dem Wiederaufbau Deutschlands.

Wer war Paul Dessauer?

Was war die Funk-Wacht, die Programmzeitschrift von Heinrich Bauer?

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Das Bild auf der Startseite ist die Mitgliedskartei von Alfred Bauer in der NSDAP 1939. Hier noch einmal mit Quellenangabe.

NSDAP-Gaukartei | BArch R 9361-IX KARTEI / 1630644
NSDAP-Gaukartei | BArch R 9361-IX KARTEI / 1630644